Chromecast Review

Nachdem ich 35€ gegen diesen kleinen Stick getauscht habe, ist es Zeit für einen ersten Erfahrungsbericht.

Packungsinhalt

  • Chromecast HDMI-Stick
  • USB-Kabel
  • USB-Netzteil
  • Kurze, flexible HDMI-Verlängerung (90°, oder ähnlicher Adapter sind also vermutlich nicht notwendig)

Mein Setup

Ich habe ein Plasma-TV ohne Internet-Funktionalität oder USB. Dank HDMI und des mitgelieferten USB Netzteils, würde das aber schon reichen.

Ich verwende allerdings meinen Yamaha A/V-Receiver. Dieser hat an der Rückseite sowohl HDMI-Anschlüsse, als auch eine USB-Stromversorgung. So lässt sich der Stick dezent hinter dem Receiver verstecken, ohne dass man das mitgelieferte Netzteil benötigt.

 Google Cast

Eine sehr interessante Funktion ist die Google Cast Erweiterung für Chrome. Der ausgewählte Chrome-Tab wird einfach von Chromecast auf dem TV angezeigt. Somit bekommt man im Prinzip alle Web-basierten dienste aufs (nicht-)Smart-TV.

Die Latenz, bei der die Interaktion wiedergegeben wird, liegt allerdings bei ca. 1 Sekunde. Also… ausbaufähig ;)

YouTube

Im Moment vermutlich das Paradebeispiel. Wen wunderts…

Hier mal der Use-Case, der IMHO perfekt umgesetzt wurde:

Ich starte an meinem PC ein Youtube-Video. Ein langes Video… Also überlege ich, mich lieber auf die Couch zu setzen und am TV weiter zu schauen.

Ich übertrage also in Youtube im Browser die Wiedergabe an den Chromacast. Gehe zur Couch, nehme mein Tablet oder Phone und starte die Youtube-App. Schon wird mir angeboten die Kontrolle über den Stream an das mobile Gerät zu übergeben.

Ich kann den Stream also von irgendwo starten, und dann von meinem „mobile“ weiter steuern.

Fazit

Für 35€? Ein Fazit? Na gut: das Gerät ist mit einem Apple-TV nicht zu vergleichen, denke ich ich. Preislich als auch von den Funktionen. Wer weiß, welche Apps in Zukunft den Chromecast bereichern. Aber für 35€ bekommt man im Moment kein Gerät mit mehr Potential.

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